Studie zum Glykämischen Index und Sättigungsgefühl bei Amaranth Müslis

Vorgeschichte

Immer wieder haben wir von Verbrauchern gehört, dass unser Allos Amaranth Müsli satter macht, als andere Müslis ohne Amaranth. Dem wollten wir genauer auf den Grund gehen – immerhin haben wir als Bio-Pionier Amaranth für den europäischen Markt entdeckt und verarbeiten das Superkorn schon seit den 80er Jahren.

Deshalb haben wir im Dezember 2013 eine Studie am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung der Leibniz Universität Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn gesponsert, um herauszufinden ob das längere Sättigungsgefühl auch wissenschaftlich nachweisbar ist.

Studie

Unsere Idee war, mit einer fundierten wissenschaftlichen Studie klären zu lassen, ob Amaranth tatsächlich länger satt macht, als vergleichbare Produkte. Die Leibniz Universität Hannover verfügt über eine anerkannte Expertise in solchen Fragen und nutzte zur Durchführung der Studie ein wissenschaftlich international anerkanntes Verfahren zur Bestimmung des Glykämischen Index  entsprechend  26642:2010:E (Food products – Determination of the glycaemic index (GI) and recommendation for food classicfication).  

Ausgewählte Probanden erhielten jeweils in zufälliger Reihenfolge Allos Amaranth Müsli, andere Testprodukte und Weißbrot als Referenz. Die wissenschaftlichen Normen fordern dabei, dass die Testung an mindestens 10 Personen zu erfolgen hat. Die Universität untersuchte die Wirkungen des Allos Amaranth Müsli sogar bei 20 Versuchspersonen. 

Dabei zeigte sich deutlich, dass

  • ein Zusammenhang zwischen einem niedrigerem Glykämischen Index und einer erhöhten/länger andauernden Sättigung nachweisbar ist.
  • Amaranth-Müsli einen mittleren Glykämischen Index hat und dass
  • die Zugabe von Amaranth zu anderen Cerealien den Glykämischen Index senkt und die Sättigung länger anhalten lässt.

Die Universität Hannover hat entsprechend den wissenschaftlichen Standards entschieden, die Studie beim wissenschaftlich anerkannten Journal of Human Nutrition & Food Science einzureichen. Dort wurde sie einem unabhängigen wissenschaftlichen Begutachtungsverfahren („peer review“)  unterzogen und wurde am 08.10.2015 veröffentlicht.

 

Bezahlung und Spende

Selbstverständlich haben wir die Universität für die Aufwände zur Durchführung der Studie entlohnt und die angefallenen Kosten übernommen.

Das geplante Forschungsdesign haben wir am 07.10.2013 gemeinsam mit den Verantwortlichen des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung besprochen. Ebenso selbstverständlich hat Allos weder auf die Planung, die wissenschaftliche Durchführung noch auf die Ergebnisse und der Publikation Einfluss genommen. Die „Beachtung der guten wissenschaftlichen Praxis“ und dass Allos als „Auftraggeber keinerlei Einflussnahme auf die wissenschaftliche Durchführung und Ergebnisse der Studie sowie deren Veröffentlichung“ hatte, hat uns die Universität bestätigt.

Für die gute Zusammenarbeit und die Forschungsleistung der Universität haben wir uns nach Veröffentlichung der Studie mit einer Spende bedankt. Diese ist im Spendenverzeichnis der Universität aufgeführt. Die Verwendung der Spende obliegt einzig der Universität.

 

Kommunikation der Studie

Die Ergebnisse der Studie haben wir in vereinfachter Form auf der Verpackung unseres Allos Amaranth Müslis abgebildet. In einer anschaulichen Grafik erklären wir den Zusammenhang zwischen Glykämischen Index und Blutzuckerspiegel.

Das Amaranth Basis-Müsli hat einen niedrigeren Glykämischen Index als herkömmliches Basis-Müsli ohne Amaranth. Das wurde in der Studie von Schneider et al gezeigt. Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index werden enzymatisch langsam abgebaut und die freigesetzte Glucose langsam resorbiert. Daraus resultiert ein langsamer Anstieg des Blutglucosespiegels. Dies soll mit der Grafik auf der Müsliverpackung verdeutlicht werden. Die Grafik stammt nicht aus der Studie, sondern dient lediglich zur Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Glykämischem Index und Blutzuckerspiegel. Deshalb ist die Grafik auch sehr abstrakt dargestellt.

Im Prinzip soll also dem Verbraucher mit der Abbildung, die Wirkung eines niedrigen Glykämischen Index verdeutlicht werden.

Die ausführlichen Studienergebnisse gibt es unter diesem Link.