06/18 Das kleine Kräutergarten 1x1

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Der Frühling macht Lust auf leichtes, gesundes Essen. Winterlichte Gewürze, wie Zimt oder Muskatnuss verschwinden in die hinteren Regale. Leidenschaftlich gerne widmen wir uns dem eigenen kleinen Kräutergarten in der Küche, auf dem Balkon oder der Terrasse. Doch der eigene Kräutergarten ist – je größer und vielfältiger angelegt – eine Wissenschaft für sich.

Was muss ich beachten?

Bevor ihr euch um Töpfe, Erde und Kräuter kümmert, solltet ihr genau überlegen, welche Pflanzen ihr anbauen möchtet. Denn nicht alle Gewächse haben die gleichen Bedürfnisse und gedeihen gerne direkt nebeneinander. Mediterrane Kräuter, wie Salbei und Oregano, benötigen zum Beispiel viel Sonne und wenig Wasser. Salatkräuter wie Schnittlauch und Petersilie sind hingegen sehr durstig und brauchen gehaltvollere Erde. Einige Pflanzen vertragen sich auch einfach nicht nebeneinander: So sollten Pfefferminze und Kamille nicht direkt nebeneinander gepflanzt werden. Einen Hinweis auf das Sonnenbedürfnis liefern meist die Pflanzen selbst: Haben die Kräuter große und weiche Blätter bedeutet das oftmals einen hohen Wasserbedarf, wie etwa bei Basilikum.

Wie sortieren?

Als Kriterium für die Sortierung sollte man beachten, welche Kräuter einjährig und mehrjährig sind, welche Pflanzen viel oder wenig Wasser bzw. Sonne benötigen. Namensschilder sorgen für den nötigen Überblick.

Wie pflegen?

Die Kräuter werden je nach Sorte am besten zu verschiedenen Jahreszeiten zurückgeschnitten. Lavendel, Thymian oder Salbei zum Beispiel am besten im Frühjahr. Auch die Art des Zurückschneidens, also wie viel von den Stängeln und Stauden abgeschnitten wird, spielt eine Rolle. Informiert euch also vor dem Schneiden über die Vorlieben eurer Kräuter,

Vorsicht bei Bienen-Allergie

Wer Angst vor Bienen und Hummeln hat oder sogar allergisch auf Bienenstiche reagiert, sollte vielleicht lieber auf Schnittlauch und Salbei verzichten, da diese Kräuter besonders Bienen anlocken. Bei der äußeren Gestaltung des Beets sind der Kreativität zunächst keine Grenzen gesetzt, solange die Pflanzen passend sortiert sind – egal ob im Hochbeet, in Radform oder minimalistisch in einer kleinen Balkonecke.

Kräuter zum Aufpeppen

Gerade Kräutergarten-Neulinge können mit einigen wenigen Pflanzen anfangen. Schon einige wenige Kräuter können jeden gedeckten Frühstückstisch aufpeppen. Schnittlauch passt zum Beispiel sehr gut zu unseren Brotaufstrichen. Oder ihr probiert unsere leckeren Hofpasteten aus und garniert sie zum Beispiel mit frischer Petersilie. 

Habt ihr noch Tipps für den Kräutergarten? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

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