Stellungnahme zur Foodwatch Veröffentlichung zum Allos Elisenlebkuchen

Wir, die Allos GmbH, stellen seit 35 Jahren Bio-Produkte her und legen sehr viel Wert darauf, nur natürliche Zutaten zu verwenden.

Das Ergebnis zum Acrylamidgehalt im Allos Elisenlebkuchen liegt deutlich unter dem Signalwert vom 23.01.2008 des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für Lebkuchen und lebkuchenhaltige Gebäcke von 1000µg/kg.  

Erklärung des Acrylamidgehaltes in den Lebkuchen im Vergleich zu Messungen in den vergangenen Jahren und zu Produkten anderer Hersteller:  

Das Ergebnis liegt im analytischen Schwankungsbereich. Es liegt daher keine Erhöhung vor. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass ein Gebäck mit z.B. hohem Vollkornanteil und Rohrohrzucker und einem Anteil Ammoniumcarbonat höhere Acrylamid- Werte hat als Gebäck, das nur mit Auszugsmehl und Natriumcarbonat und normalem Haushaltszucker gebacken wird. Laut Bio-Verordnung sind Präparate aus Enzymen und Zusatzstoffen, die den Acrylamidwert senken in unserem Gebäck nicht zugelassen, und auch deswegen setzen wir diese Produkte nicht ein. Da Allos großen Wert auf ernährungsphysiologisch anspruchsvolle Produkte legt, backen wir mit Vollkornmehl und möchten dies weiterhin in unseren Produkten verwenden, als Konsequenz daraus liegen die  Acrylamidwerten höher als bei vergleichbaren konventionellen Rezepturen mit Weißmehl und Haushaltszucker.  

Möglichkeiten den Acrylamidgehalt der Allos Elisenlebkuchen zu verringern:

Nach wie vor haben wir die Acrylamid Problematik im Auge und berücksichtigen bei jedem Produkt, diesen Wert möglichst gering zu halten. Wir haben uns seit Beginn 2000 umgehend mit der Acrylamid Problematik auseinander-gesetzt. Allos hat die Acrylamidwerte durch Rezepturumstellungen und Anpassung der Prozessparameter deutlich senken können: Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, der eine weitere Absenkung ohne Zusatzstoffe zur Zeit nicht möglich macht.